Solidarität und Antisemitismus – Grauzonen im Nahostengagement

Immer wieder wird Friedens- und Menschenrechtsaktiven, die sich im Kontext des Nahostkonflikts engagieren, vorgehalten, ihre Kritik an der israelischen Besatzung sei antisemitisch. Spiegelbildlich dazu wird gegenüber einer militanten Israel-Solidaritätsbewegung, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, der Vorwurf eines antimuslimischen Rassismus geäußert. Was ist dran an diesen Vorwürfen? Wann kippt menschenrechtliches Engagement um? Welche Rolle spielt der spezifisch deutsche politische Kontext?

Gegen eine eindeutige „Verortung“ des Engagements (einer Person, einer Kampagne, eines Protestereignisses) als antisemitisch sperrt sich häufig das deutliche Auseinanderfallen von Intention, Expressivität und Rezeption. Im Vortrag wird aus einer wissenssoziologisch-diskurstheoretischen Perspektive ein Teil des Nahostengagements als Grauzone gefasst. Dadurch bestehen diskursive Anschlüsse an Rassismus und Antisemitismus. Die Beachtung einer Reihe von Kriterien kann für diese Anschlussmöglichkeiten sensibilisieren.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

UMZUG__neues weblog
Liebe Leserinnen und Leser, ich bin mit meinem Weblog...
Peter Ullrich - 2013-01-02 14:13
Die Konstruktion "gefährlicher...
Zusammen mit Marco Tullney untersuche ich auf sozialraum.de Die...
Peter Ullrich - 2012-12-07 11:22
Zwei Neuerscheinungen...
Ich versuche seit längerem, Foucault-beeinflusste...
Peter Ullrich - 2012-12-07 11:16
Get in touch
Kontakt per Email: ullrich[[ät]]mtmedia.org ich...
Peter Ullrich - 2012-12-06 10:54
Kommentierte Bibliografie...
LINKE, NAHOSTKONFLIKT, ANTISEMITISMUS. WEGWEISER DURCH...
Peter Ullrich - 2012-12-02 10:38

Suche

 

Web Counter-Modul

Status

Online seit 3793 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2013-01-02 14:13

About und Kontakt
aktuelle Termine
Die Linke und der Nahostkonflikt
Forschung
Protest(forschung)
Publikationen
Überwachung
Vortragsthemen
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren